Heli Aviation GmbH  ehemals Rainbow Helicopters GmbH
ehemals
Rainbow
Helicopters
GmbH

Sie sind hier: » Start » Unternehmen » Aktuelle Nachrichten » Archiv 2010 

Neuer Schwerpunkt: Krankentransporte

24.02.2010

Die dritte Crew des Haiti-Heli übernimmt in der fünften Einsatzwoche des Hilfsprojekts den Flugverkehr. In den letzten Tagen wurde neben den Versorgungs- und Frachtflügen eine Intensivierung der Ambulanzflüge durchgeführt. Im ...

... Zentrum steht das Klinikum Sacré Coeur in Milot in den nächsten Tage sollen rund 80 Patienten nach Milot verlegt werden.

Mit Helfern der Hilfsorganisationen "Unsere kleinen Brüder und Schwestern" sowie "Médecins du Monde - Ärzte der Welt" hebt der Haiti-Heli zur Klinik Saint Damien in Pétionville ab. Die Versorgung des Krankenhauses konnte mittlerweile regelmäßig eingeführt werden. Das Team der Heli Aviation nimmt dort zwei Patienten auf, die in die Klinik in Port de Paix (im äußersten Norden Haitis) verlegt werden sollen. Die Verlegung der Verletzten wird zur Zeit einer der Schwerpunkte des Haiti-Helis. Denn die Kliniken rund um Port-au-Prince sind weiterhin überfüllt und es mangelt an allem. Die meisten Patienten konnten bisher nur provisorisch stabilisiert werden. Chirurgische Eingriffe sind in den nächsten Wochen dringend erforderlich um die notversorgten Menschen zu retten. Nur wenige Kliniken bieten das nötige Equipment, Fachpersonal und sind vom Erdbeben weitgehend verschont geblieben. Sie befinden sich allerdings im Norden Haitis. Allen voran die Klinik Sacré Coeur in Milot, die das nächste Ziel des Haiti-Helis darstellte. Das Ordenskrankenhaus der Malteser mit angeschlossener Kinderkrippe ist die größte private Klinik im Norden Haitis und behandelt jährlich rund 60.000 Menschen. Seit dem Erdbeben strömen die Menschen nach Milot und die erste Versorgungswelle hat das Hospital bereits hinter sich.

Mit dem Helikopter fliegen drei Ärzte des Krankenhauses zur kooperierenden Klinik "University of Miami" nach Port-au-Prince. In den kommenden Tagen sollen rund 80 Patienten aus Port-au-Prince nach Milot verlegt werden und die Ärzte müssen sich über die neuen Patienten informieren und einen Verlegungsplan erstellen. Die meisten Fälle bilden schwere Frakturen und Quetschungen, die durch den Einsatz der Hilfsorganisationen vor Amputationen bewahrt wurden. Diese Operationen können derzeit nicht in Port-au-Prince behandelt werden. Darüber hinaus können Schwerverletzten nicht auf dem Landweg verlegt werden, da dieser ungefähr 14 Stunden in Anspruch nehmen würde. Ganz zu schweigen von den mehrere Meter tiefe Spalten, die viele Straßen unpassierbar gemacht haben. Durch den Haiti-Heli reduziert sich die Verlegung auf lediglich 32 Minuten. Während die Ärzte die Verlegung durchsprachen begann der Haiti-Heli, von Paramedics begleitet, bereits mit den ersten Ambulanzflügen. Anschließend brachte der Haiti-Heli das Ärzteteam zurück nach Milot und nahm noch einen Helfer mit zum Basisstützpunkt nach Higuero, damit dieser seinen Rückflug in die Heimat rechtzeitig antreten konnte.

<- Zurück zu: Archiv 2010

Pressekontakt:

Heli Aviation GmbH · Hinterm Alten Schloss 13 · D-86757 Wallerstein
Dipl.-BW. (DH) Martin Lukas Ostachowski · Tel.: +49 9081 2767-78