Realistische Flugmanöver!

Der Heli Trainer verfolgt einen neuen Ansatz basierend auf dem, vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik zur Bewegungssimulation weiterentwickelten KUKA Roboter vom Typ KR 500 TÜV. An dem 6-achsigen Schwerlastroboter mit einer Traglast
von bis zu 500 kg ist eine Hubschrauber- zelle Typ Guimbal Cabri G2 befestigt. In ihr können ein bis zwei Personen Platz nehmen und in dem Original Cockpit realistische Hubschraubermanöver trainieren.

Der Roboter des Augsburger Unter- nehmens ist der weltweit einzige zur Personenbeförderung zugelassene Industrieroboter. Durch seine sechs Freiheitsgrade und seine Bauform
bietet der Roboter einen wesentlich größeren Arbeits- und Bewegungsraum als herkömmliche Plattformen. Optional wird der Roboter um eine zusätzliche Verfahrachse für reale An- und Abflugmanöver erweiterbar sein.

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Heli Trainer setzt neue Maßstäbe

Heli Trainer - Ansicht in Bewegung

Der Heli Trainer wird neue Maßstäbe bei der Pilotenausbildung setzen. Er wurde exklusiv auf der ILA 2010 in Berlin präsentiert und als eines der Highlights erweckte der Heli Trainer Aufsehen sowie reges Interesse beim Besucherpublikum. Den Bericht zum Heli Trainer auf der ILA 2010 finden Sie hier.

Bei der Ausbildung von Hubschrauberpiloten sind die ersten Flugstunden besonders intensiv und gefährlich. Daher wurden bereits einige Ansätze zur Simulation unternommen. Einen neuen Weg hingegen gehen das Luftfahrtunternehmen Heli Aviation GmbH, der Roboter-Technologieführer KUKA Roboter GmbH und die Abteilung "Wahrnehmung, Kognition und Handlung" des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik mit der gemeinsamen Entwicklung des Heli Trainers.

Heli Trainer - Eine gemeinsame Entwicklung von der Heli Aviation GmbH, KUKA Roboter GmbH und dem Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik

Das Ziel der gemeinsamen Entwicklung ist ein realistischer Flugtrainer, der es ermöglicht Piloten effektiv, sicher und wirtschaftlich zu trainieren. Die Qualität der Ausbildung bleibt dabei erhalten. Denn kritische Flugmanöver können beliebig oft wiederholt und bis zum sicheren Absturz simuliert werden, während bei der praktischen Flugausbildung der Fluglehrer sofort beim Einleiten falscher Steuereingaben eingreifen muss.

Durch den Einsatz des Heli Trainers benötigt ein angehender Pilot daher weniger Zeit um das Gefühl für die Bewegungen zu entwickeln, versteht die Folgen seiner Steuereingaben besser und erlernt Manöver in einer sicheren Umgebung mit einer steileren Lernkurve.

Bei der technischen Umsetzung ist eine der größten Herausforderungen, Bewegungen komplexer realer Systeme auf engstem Bewegungsraum so wiederzugeben, dass ein Pilot glaubt, sich in einem realen Luftfahrzeug zu befinden. Stewart-Plattformen sind dabei die am häufigsten verwendeten Bewegungssimulatoren, da sie hohe Nutzlasten bewegen und zudem hohe Beschleunigungen ausführen können. Ein großer Nachteil ist dabei ihr begrenzter Arbeits- und Bewegungsraum.